Hurra, Cooktown wir sind da !!!!!!!!!!!!!!!!!
Beinahe auf dem ganzen 5. Kontinent konnte man heute die Freudenschreie der Athleten wahrnehmen, als sie endlich die Ziellinie in Cooktown überfuhren. Nach 1300 Kilometer durch den australischen Tschungel, über die Berge durch Sand und Flüsse, alles war enthalten. Und als Verschärfung 10 Tage Leben imZelt, das du hundemüde nach jeder Tagesetappe auch noch selbst aufbauen mußtest.
Da war die heutige und gottseidank allerletzte Etappe dieser Monstertour nicht mehr ganz so ernst zu nehmen, wie der Rest des Rennens. Doch nach dem Start in Starke gab man schon noch einmal ordentlich Gas bis Hope Vale, denn dort wurden praktisch die entscheidenten Zeiten genommen. An der Spitze wieder einmal der Niederländer Boelen, gefolgt vom Österreicher Benedseder, auch Wolfgang wie immer in dieser Gruppe. Neutralisiert ging es dann die letzten Kilometer nach Cooktown, jene Stadt im Nordosten von Australien, von der die Fahrer jetzt 1o Tage und Nächte lang geträumt hatten. Und beim Überrollen der Ziellinie wurde nochmals bewußt, was in diesen letzten 1o Tagen alles passiert ist. Von “himmelhoch jauchzend” bis ”zu tode betrübt”, über “fix und fertig” am Rande des “Aufgebens”, alles war im Stimmungsparameter dieser Trophy enthalten. Doch fast alle haben sie diese Wahnsinnsstrapatzen gemeistert und verdienen wirklich Anerkennung und Respekt.
Das Endergbnis:
Unglaublich, aber wahr.
So liebe Freunde von Wolfgang, nun endet aber auch mein Part. 17.ooo Kilometer vom Ort des Geschehens entfernt habe ich versucht, Euch täglich ein bißchen was von diesem außerordentlichen Ereignis zu berichten. Ich hoffe es ist mir einigermaßen gelungen, Euch die Leistungen dieser Ausnahmesportler und vor allem die unseres ”Buam” , “Wuff” und wie er sonst noch heißt, ein wenig näher zu bringen. Die Einzelheiten laßt Euch dann von Wolfgang selbst schildern. Jetzt hoffen wir noch, dass sie alle wieder gut zu ihren Familien nach Hause kommen.
Liebe Grüße an Euch alle, Erich
Sensationelle Leistung !! Gesamt 2. Platz Elite Crocodile Trophy 2011 !!
Ergebnisliste: 09_Stage_Results_overall.pdf
Urs Huber ausgeschieden und damit ein Stockerlplatz für Wolfgang zum Greifen nahe. Doch diese Entscheidung fiel schon vor dem Start zur heutigen Etappe über 148 sandige Kilometer und 6oo Höhenmeter von Kalpowar nach Starke.
Bereits beim Frühstück machte die Nachricht die Runde, dass Urs Huber erkankt ist und entschieden hat, die Trophy abzubrechen. Gesund war er ja bereits gestern nicht mehr ganz, denn er hatte beinahe das komplette Rennen über mit starkem Nasenbluten zu kämpfen. Doch die 148 km heute wurden auch ohne Huber anstrengend genug. Sand von Anfang bis Ende ließen ein Rollen des Bikes einfach überhaupt nicht zu. Wer die Adria-Strände in Jesolo oder Lignano kennt, bekommt ein Bild davon, was die Fahrer heute aufzulösen hatten. Da wurden selbst die sonst eher lepischen 6oo Höhenmeter zur Qual. Der Niederländer Boelen war wieder einmal eine Klasse für sich und holte sich den Etappensieg. Wolfgang und sein Kontrahent um Platz drei in der Gesamtwertung, Josef Benedseder, lagen lange Zeit gleich auf. Doch dann kam bei Benedseder der Hammer, er hätte das Tempo nicht mehr halten können. Sportlich fair wurde beschlossen, sich gegenseitig ein wenig zu helfen und gemeinsam in das Ziel zu fahren. Vor der allerletzten Etappe liegt Wolfgang nun durch das Ausscheiden von Huber auf Platz zwei, Benedseder ist dritter.
Sollte sich morgen die Welt nicht ganz verkehrt drehen, darf wohl schon von einem Platz am Siegespodest der Trophy geträumt werden.
Es wird nochmals spannend, so die kurze Zusammenfassung nach der 8. Etappe.
Diese führte über 89 Kilometer von Laura nach Kalpowar. Lediglich 2oo Höhenmeter stellten sich den Fahrern in den Weg. Eigentlich sogar für einen Straßenfahrer zu flach, was sollte da ein bergerfahrener Mountainbiker tun. So kam es auch, dass gleich 17 Fahrer, wie immer die besten, ausrissen und gehörig Tempo machten. Allen voran der Gesamtzweite Urs Huber. Der Schweizer wollte es heute erzwingen, sah die einzige noch verbleibende Chance auf den Sieg im Tempo und legte gewaltig vor. Doch seine Kontrahenten, unter ihnen natürlich auch Wolfgang, hielten kräftig entgegen. Beim Zieleinlauf hatte dann jedoch der Belgier Huub Duyn die Nase vorne, dieser ist aber für die Gesamtwertung nicht mehr interessant. An zweiter Stelle diesmal der österreichische Straßenfahrer Josef Benedseder und der, so scheint es, macht die Sache nochmals spannend. Er holte heute auf Wolfgang eine Minute auf und liegt im Gesamtklassement nun mit 9 Minuten Rückstand hinter Wolfgang auf Platz vier. Da die beiden letzten Etappen wohl wieder etwas länger aber auch relativ flach sind, ist noch ein spannender Kampf um Platz drei zu erwarten. Übermorgen wissen wir es, bis dort hin nochmals volle Konzentration und dass vor allem Gesundheit, Kraft und Glück durchhalten.
Nach den gestrigen Strapazen war heute endlich wieder einmal ein halbwegs normaler Tag. “Normal”, das heißt die 7. Etappe mit 151 Kilometer und 11oo Höhenmeter von Mt.Mulgrave nach Laura. Das Wetter war soweit ok, die Strecke auch und die Leistung, um es gleich vorwegzunehmen, auch. Eigentlich ein Wunder, denn gestern waren beinahe alle aus der Führungsgruppe total am Ende und jeder hatte so seine Bedenken wie denn die Trophy nun weitergehen wird. Aber es ging gut. Von Anfang an passte die Gruppe, die Geschwindigkeit, die Strecke und so spulten die Schnellsten die 151 Kilometer in gut 5 Stunden herunter.
Der Etappensieger kam mit C. Sokoll diesmal aus Österreich. Auf den Plätzen zwei und drei Urs Huber und Joeren Boelen, eine Sekunde vor Wolfang, der auf Rang vier landete.
Ein Traumergennis für die Gesamtwertung, den Mike Mulkens, der Gegner von Wolfgang um Platz drei im Gesamtklassement, verlor heute 10 Minuten. Somit liegt Wolfgang nach der 7. Etappe weiter hinter Boelen und Huber auf Platz drei. Aber noch heißt es drei Etappen bis ins entgültige Ziel, nach Cooktown, zu meistern.
Sonne, 45 Grad, Staub, keine Verpflegung und einen Platten, das waren die Zutaten zur heutigen Etappe.
Ausgerechnet auf dem längsten Tagesabschnitt dieser Trophy, über knapp 2oo Kilometer und 16oo Höhenmeter von Mt. Mulligan nach Mt.Mulgrave taten sich Probleme auf, die alles andere als lustig waren. Zu Beginn der Etappe lief es zwar noch halbwegs nach Plan, die Hitze machte den Fahrern natürlich schon zu schaffen. Es bildete sich schnell ein ca. 2o Mann starke Spitzengruppe. Doch bei ungefähr der Hälfte des Rennens war es vorbei mit lustig, der Vorderreifen am Bike von Wolfgang war plötzlich ohne Luft. So hieß es reparieren, die Gruppe war natürlich weg. Es blieb nichts anderes übrig, als alleine kräftig in die Pedale treten, das kostete natürlich enorm Kraft. Nach ca. 3o km konnte ein Teil der Gruppe eingeholt werden und es schien nochmals alles gut zu gehen. Doch das dicke Ende kam erst jetzt. Die Verpflegungsfahrzeuge waren bei einer Flußqueren stecken geblieben und so konnten zwei Verpflegungsdepots nicht mehr rechtzeitig eingerichtet werden. Das bedeutete für die Führenden keine Getränke und Verpflegung auf den letzten zwei Stunden. Eine Katastrophe, wenn die Akkus bereits leer sind. Unter Aufbietung der letzten Kräfte gelang es das Ziel zu erreichen. Dort zeigte sich, dass die Fahrer — darunter leider auch Wolfgang — aufgrund des Flüssigkeitsmangel beinahe nicht mehr sprechen konnten. Ein herbeigerufener Arzt konnte ärgere Schäden gottseidank abwenden.
Das Ergebnis beinahe nebensächlich: Sieger Boelen, Urs Huber verliert das Trikot des Gesamtführenden an den Niederländer, Wolfgang heute Fünfter in der Gesamtwertung nach wie vor an der ausgezeichneten 3. Stelle.
Jetzt heißt es regenerieren für morgen, es ist einiges nachzuholen.
105 Kilometer und 1200 Höhenmeter hieß es heute zu bezwingen und die Strecke führte von Irvinebank nach Mount Mulligan. Und es wurde diesmal für den “Mountainbiker” auch richtig interessant. Die Trails auf dieser Etappe hatten es wirklich in sich und eine gute Portion an Fahrtechnik war schon gefragt. Entsprechend schnell hatte sich daher auch das Starterfeld auseinandergezogen.
Vorne weg das gleiche Bild wie in den letzten Tagen, Urs Huber der Gesamtführende, Jeroen Boelen, Mike Mulkens der Belgier und auch Wolfgang war wieder mit von der Partie.
Auf den schwierigen Anstiegen konnten sich im Laufe des Rennens Huber und Boelen dann doch etwas absetzen. Im Ziel betrug der Vorsprung auf Wolfgang und Mulkens, die zeitgleich auf Platz drei einfuhren, schließlich 7 Minuten.
In der Gesamtwertung weiter Huber voran, Wolfgang noch immer auf dem ausgezeichneten dritten Platz.
Morgen steht mit knapp 2oo km die längste Etappe auf dem Programm. Wer diese gut überstanden hat, darf ganz leise auch schon mit der Gesamtwertung spekulieren.
Mit einer Traumleistung gelang Wolfgang wieder ein Stockerlplatz.
Aber der Reihe nach. Das Wetter hatte sich gottseidank endlich gebessert und es konnte die 4. Etappe im Trockenen gestartet werden. Da jedoch die Originalstrecke noch nicht fahrbahr war, entschied die Rennleitung einen Rundkurs in Irvinebankk dreimal zu durchfahren. 81 km und 95o hm standen auf dem Programm, für einen bergstarken Biker nicht gerade optimal. Und so kam es, wie es kommen mußte. Eine starke Spitzengruppe bildete sich, immer wieder Ausreißversuche, die aber alle scheiterten. So war auch wenige Kilometer vor dem Ziel noch alles beim Alten und man mußte sich wohl auf einen Zielsprint vorbereiten. Dort flogen dann im wahrsten Sinn des Wortes so richtig die “Fetzen”. Der Sieg ging diesmal an den Niederländer Jeroen Boelen, doch man glaubt es kaum, mit nur einer Sekunde Rückstand konnte Wolfgang diesmal den 2. Platz erringen. Auf dem 3. Rang, ebenfalls nur knapp zurück, der Gesamtführende Urs Huber.
“Das Wetter wird besser, daher werden wir morgen eine Originaletappe fahren, darauf freue ich mich schon weil es wieder gebirgiger und technisch anspruchsvoller wird”, so der freudestrahlende Zweitplatzierte des heutigen Tages.
Nachdem die Biker in Koobooloomba eine nasse Nacht in ihren Zelten verbracht hatten, entschied sich die Jury am frühen Morgen die 3. Etappe zu ändern und auf direktem Weg, nach Laura zu fahren. Das sollte nicht heißen, dass die Strecke dadurch einfacher wurde, die Sicherheit der Athleten aber hatte oberste Priorität.
Nach dem Start in Koombooloomba bildete sich eine ziemlich starke Spitzengruppe, mit dabei natürlich auch Wolfgang. Das Tempo wurde sehr hoch gehalten und schon bald hatte man auf den Rest des Feldes einen komfortablen Vorsprung herausgefahren. Doch dem nicht genug wurden innerhalb der Gruppe laufend Attacken geritten, denen immmer wieder Tribut gezollt werden mußte. Von einem schrecklichen Hungerast geplagt konnte auch Wolfgang schließlich das Tempo nicht mehr ganz mitgehen und entschied sich, sein eigenes Rennen fahren. Dennoch gelang es nach 93 km und 16oo hm den 5. Rang auf dieser Etappe herauszufahren. Der Rückstand auf den Führenden Urs Huber hielt sich mit 5 Minuten ebenfalls in Grenzen. Zweiter mit nur 6 Sekunden Rückstand auf den Sieger der Niederländer Jeroen Boelen.
Der abflauende Regen während des Rennens ließ doch ein wenig Hoffung auf Wetterbesserung aufkommen.
Regen, Regen und nochmals Regen war das Motto auch auf der 2. Etappe in Australien. Dennoch fiel pünktlich der Startschuß in Lake Tinaroo. Über 121 km und 15oo hm ging es dann nach Koombooloomba. Die extremen Witterungsverhältnisse machten den Athleten natürlich schwer zu schaffen. In einem Kampf auf Biegen und Brechen mit Gegner und Wetter gelang Wolfgang schließlich die Sensation: Er holte sich den 3. Platz und war somit auf dem Podest. Sieger dieser Etappe natürlich der zweifache Gewinner der Trophy, Urs Huber aus der Schweiz.
“Sehr zufriedenstellend” kommentierte Trainer Bernie Schimpl aus Linz die Leistung seines Schützlings.
“Seit 5o Jahren gab es keine solchen Regenmengen mehr” hingegen die Aussagen der Einheimischen auf Australien. Sollte sich das Wetter nicht ändern, wird eine Streckenänderung zur Sicherheit der Athleten in den nächsten Tagen wohl unausbleiblich sein. Es sei denn, der Wettergott hat Einsehen und läßt wenigstens ein bißchen die Sonne scheinen.
Heute um 09.30 Uhr Ortszeit erfolgte der Startschuß zur 1. Etappe der Trophy 2011. Über 102 km und 18oo hm sollte es von Cairns nach Lake Tinaroo gehen. Ja wie gesagt, “sollte es”.
Dauerregen bereits am Start war kein gutes Zeichen und schon die ersten Kilomter wurden zur Wahnsinns-Herausforderung für alle.
Für Wolfgang lief es sehr gut und er konnte sich mit dem zweifachen Trophy-Sieger aus der Schweiz, Kurs Huber, vom Rest des Feldes absetzen.
Aber nach 1 1/2 Stunden kam es dann knüppeldick. Sintflutartige Regelfälle machten ein Weiterkommen fast unmöglich, für die hartgesottenen Biker gings gerade noch, doch für die Begleitfahrzeuge war es zuviel und als diese im beinahe meterhohen Schlamm feststeckten, war ein Abbruch der Etappe unausweichlich. So ging es neutralisiert in das Ziel. Abhacken ist angesagt, Konzentration auf morgen, Wetter wird anscheinend besser, das läßt hoffen, die Leistung stimmt und das beruhigt.
Um 09:30 Ortszeit erfolgt der Start zu Crocodile Tophy 2011!
Das ich nicht nervös bin könnte ich nicht sagen aber ich freu mich schon sehr auf diese Herausforderung.
Da im Outback von Australien der Empfang mit Handy sowie Internet anscheinend eher schlecht ist, wird mein Papa immer alles aktuelle auf meiner Hp schreiben.
Mit Startnummer 7 darf ich ins rennen gehen, wo ich mir jetzt schon sicher bin das es wascheinlich das härterste wird was ich je gemacht habe!
Also bis bald und ich freu mich über eure Gästebuch eintragungen zwischendurch vielleicht :-)
Lg & Let´s Rock :)
Seit Donnerstag 12:00 Ortszeit bin ich auf Australischen Boden.
Perfekte Wetterbedinungen und auch ein super Hotel macht es ganz gemütlich hier!
Temperaturen bis zu knapp 40°C nahe zu perfekt um sich an das Outback einzustimmen :-)
Gleich am ersten Tag konnte ich neue Bekanntschaften machen wie mit Rene Haselacher usw.
Schlussendlich waren es auch die Herren Christoph Sokol, Josef Benetseder und Rene Haslebacher mit denen ich die erste richtige Trainingseinheit absolvierte.
Eine Wahnsinns Landschaft und auch technisch sehr anspruchsvolles Gelände!
Die ersten 25km der Stage 1 waren gleich sehr intressant und aber auch perfekt!
Ich freu mich nun schon sehr auf das Rennen.
Start: Dienstag 09:30 Ortszeit (01:30 – so spät ist es dann bei mir zuhause in Weißenbach bei Liezen) :-)
Danke an meine Sponsoren die mir das hier ermöglichen!!
Schachner Haus
Energie Steiermark
Team Red
Jufa
Schlosserei – Metallbau Walcher
Gemeinde Weißenbach bei Liezen
Sim Sport (sport in motion)
Skins
Sport Scherz
sowie Christoph Kaiser der mich mit einem Limited Edition Bike ausgestattet hat!! 29″ Carbon Maschine!!
Danke euch allen!!
Einmal kurz zum reinschnuppern eine kleines Video vom letzten Jahr!
2011 werde auch ich bei der Crocodile Trophy in Australien von 18-27 Oktober starten.
Nach kurzer Pause läuft schon wieder ein sehr intensiver Grundlagenblock!
Genauere News gibts in den nächsten Tagen